17.03.2015 | Interesse an der Gemeinschaftsschule ist groß

Beim Tag der offenen Tür informieren sich Eltern und Grundschüler über das vielfältige Angeboth

Judith Mößle, Carmen Schneider und Katrin Honold informieren die Kinder über ihren neuen Stundenplan. SZ-Foto: kö

Ehingen - Während Rektor Max Weber den Eltern den Aufbau und die Arbeitsweise an der Gemeinschaftsschule erklärt hat, haben sich rund 40 Kinder bei den Lehrerinnen, die sie an der Gemeinschaftsschule unterrichten würden, informiert. Carmen Schneider, Edda Honold und Judith Mößle erklärten den Kindern, dass jeder der möchte, auch auf die Gemeinschaftsschule kommen kann. Man kann dort den Werkrealschulabschluss oder die Mittlere Reife machen. Judith Mößle zeigte den Kindern, wie ihr täglicher Stundenplan aussehen könnte. Die ersten beiden Stunden sind immer Deutsch und Mathe. Im Sportprofil gibt es fünf Stunden Sport, ansonsten kann man sich außer für zwei Stunden Sport auch für Wahlstunden in Musik, Kunst oder Theater entscheiden.

"Im letzten Jahr hatten 40 Schüler das Sportprofil gewählt, der Kunstunterricht mit weniger Schülern ist daher intensiver", sagte Lehrerin Andrea Gippert. Bei Handball und Leichtathletik gibt es eine Kooperation mit der TSG Ehingen. Es gibt Lernzeitstunden. "Was haben wir während der Religionsstunden?", fragte ein muslimischer Junge, da gibt es spezielle Arbeitsgruppen, erfuhr er von den Lehrerinnen.

An vier Nachmittagen ist mittags Schule. "Aber keine Hausaufgaben auch am freien Freitagnachmittag nicht", wussten die Kinder schon. Für die Neuen wird ein ganz neues Lernatelier eingerichtet. Sie konnten im Technikraum vorbeischauen, an einem aus Legosteinen gebauten Kran konnten physikalische Gesetzmäßigkeiten erforscht werden, bei Franziska von Hagen erfuhren Kindern und Eltern mehr über die Geschichte der Längenfeldschule.

Die Eltern haben sich über die sogenannten Gelingensnachweise informiert. Und darüber, welche Fortschritte in Mathematik im Einmaleins, bei Kopfrechenaufgaben oder im Addieren und Subtrahieren erzielt werden sollten. Es gab Muster für Rechtschreib- und Aufsatzaufgaben. Ebenfalls zeigten Muster wie künftig die Beurteilungen der Kinder aussehen. Wenn die Eltern es wünschen, steht auch die entsprechende Note dabei.
(Schwäbische Zeitung, 17.03.2015)