18.02.2018 | Längenfeldschule stellt sich vor

An ihrem Tag der offenen Tür hat die Längenfeldschule zum einen das Modell der Gemeinschaftsschule vorgestellt, zum anderen den möglichen Fünftklässlern und ihren Eltern das Gespräch mit Schülern und Lehrern anzubieten. Wichtig sei es, sagte Schulleiter Max Weber, dass künftige Schüler das gesamte Angebot kennenlernen, wie auch die Räume und die Atmosphäre in der Schule. „So eine Veranstaltung unterstützt meist die Entscheidungsfindung“, weiß er.

Am Samstag kamen eher Viertklässler aus anderen Schulen und weniger Grundschüler, die bereits die Längenfeldschule besuchen. Paolo (9) etwa ist in der Michael-Buck-Schule, Tim (9) aus einer Grundschule in einem Ehinger Teilort. Paolo habe sich schon für den Wechsel in die Längenfeldschule entschieden, Tim tendiert eher zur Ehinger Realschule.

Selina (10) ist in der vierten Klasse der Grundschule in Kirchen. Sie war mit Mama Iris und ihrer Schwester Julia beim Tag der offenen Tür, weil Julia dort bereits die Lerngruppe sieben besucht. „Ich habe mich hier vom ersten Tag an wohl gefühlt. Hier ist es klasse“, sagte sie. Oli (11) ist seit der ersten Klasse in der Längenfeldschule, und jetzt in der Lerngrupe 5.1 „Hier ist es so cool. Und ich habe die beste Lehrerin der Welt“, befand er.

Experimente und Aktionen

Die Besucher lernten das Ganztagesgebäude mit Mediathek, Schülertreff und Aktivraum kenne, auch die Lernateliers und Experimente in Physik und Chemie. Zudem gab es Mitmach-Aktionen in Biologie und Technik. Wer wollte, konnte mit Eltern von Längenfeldschülern ins Gespräch kommen oder es sich bei einer Tasse Kaffee und Kuchen gemütlich machen.

Die Gemeinschaftsschule laufe mit derzeit 270 Schülern stabil zweizügig, sagte Schulleiter Weber. Zusammen mit der Grundschule zählt die Längenfeldschule 550 Schüler.

(Südwestpresse, 08.02.2019)