12.03.2018 | Erstes Kennenlernen einer neuen Schule

Die Längenfeld Gemeinschaftsschule lud Eltern von Viertklässlern ein, sich vor Ort zu informieren.

Foto: Christina Kirsch

Im Technikraum durften die zukünftigen Fünftklässler aus Holzscheiben bunte Kreisel zusammen bauen

Man konnte sich zwanglos umschauen, die Kinder am Basteltisch zurück lassen und mit Eltern ins Gespräch kommen. Die Längenfeld Gemeinschaftsschule in Ehingen lud interessierte Eltern von Viertklässlern und ihre Kinder zu einem Informationsvormittag am Samstag ein.

Die Eltern wurden in der Mensa über das Konzept der Schule informiert. Im so genannten Lernatelier, in dem jeder Schüler nach seinem eigenen Tempo lernt, „wird jeder gefördert und gefordert“, erläuterte der Schulleiter Max Weber den interessierten Zuhörern. „Ein Abtauchen hinter der Trennwand geht nicht“, meinte er. Es brauche ein paar Wochen Zeit, bis sich die Fünftklässler an die ruhige Atmosphäre im Lernatelier gewöhnt hätten. Was die Schule alles bietet, konnte man bei einem Rundgang besichtigen. Die Kinder bleiben vor allem am Tischkicker und im Technikraum hängen. Im Technikraum durften die Mädchen und Jungs aus Holzscheiben Kreisel bauen und gleich ausprobieren.

„Die Schüler müssen sich in der siebten Klasse entscheiden, ob sie die Fächer AES (Alltagskultur, Ernährung und Soziales), Französisch oder Technik wählen“, erläuterte Waltraud Dengler. Zum Schnuppern in ihrer vielleicht zukünftigen Schule kamen Kinder aus Berg, Allmendingen oder auch aus Dächingen. „Wir haben auch schon andere Schulen angeschaut“, sagte Max und hantierte dann mit Schleifpapier, um seinen Kreisel fertig zu stellen.

Die Kinder bekamen eine separate, leicht verständliche Kinderpräsentation und wer genug gesehen hatte, konnte sich am Kuchenbuffet laben. Die Gemeinschaftsschule wird in Klasse 5 voraussichtlich wieder zweizügig starten.

(Christina Kirsch, Südwest Presse, 12.03.2018)