14.07.2017 | Längenfeldschule verabschiedet Neunt- und Zehntklässler

Sophia Haid hat den besten Notendurchschnitt - In zwei Jahren ist die Gemeinschaftsschule voll ausgebaut

49 Schüler haben sich von der Längenfeldschule und ihren Lehrern verabschiedet.(Foto: SZ- kurt efinger)

25 Neuntklässler und 24 Zehntklässler hat Rektor Max Weber am Mittwoch von der Längenfeldschule verabschiedet. 16 Schüler der Klasse 9a und neun der Klasse 9b verlassen die Schule mit dem Hauptschulabschluss. Die Bescheinigung der Mittleren Reife nehmen 24 Zehntklässler in Empfang.

Schulbeste mit einem Notendurchschnitt von 1,2 ist die Zehntklässlerin Sophia Haid, gefolgt von Annabell Breymaier und Klaudia Magalas mit je 1,5. Vier Zehntklässler besuchen künftig ein berufliches Gymnasium, sieben ein Berufskolleg. Zehn beginnen eine Berufsausbildung, einer leistet ein Freiwilliges Soziales Jahr. Die Situation auf dem Lehrstellenmarkt habe sich erheblich verbessert, stellte Weber fest.

17 der insgesamt 42 Neuntklässler der Längenfeldschule nahmen nicht an der Abschiedsfeier teil, aber nicht etwa, weil sie das Klassenziel nicht erreicht hätten, sondern weil sie in der Werkrealschule ein weiteres Schuljahr zur Erreichung der Mittleren Reife anhängen.

Als besonderes Ereignis im abgelaufenen Schuljahr hob Max Weber den Übertritt von neun Neuntklässlern der bisherigen Werkrealschule Kirchbierlingen an die Längenfeldschule hervor. Für sie war es die einzige Möglichkeit, das Schuljahr erfolgreich zu Ende zu bringen, nachdem ihre Lehrerin im Januar bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt war.

Rektor Weber sprach auch den allmählichen Übergang von der Werkrealschule zur Gemeinschaftsschule an. Erstere läuft in einigen Jahren aus. Der komplette Aufbau der neuen Schulform steht in zwei Jahren an. Dann werden knapp 300 Schüler in den Klassenstufen fünf bis zehn der Gemeinschaftsschule unterrichtet. Zusammen mit 260 Grundschülern werden dann rund 550 Schüler die Längenfeldschule besuchen. 400 von ihnen nehmen voraussichtlich die Ganztagsbetreuung in Anspruch. Inhaltlich sei die Schule längst zukunftsweisend ausgerichtet, sagte Max Weber, aber eine Baufortschreibung sei für die benötigten Räume unumgänglich.

(Schwäbische Zeitung, 14.07.2017)