25.06.2017 | Der Praxiszug ist ein Baustein der Berufswegeplanung

Neun Schüler der Klasse 9a der Längenfeldschule bauen in der Gewerblichen Schule eine bequeme Ruhebank

Auf der Bank sitzen (v.l.) Andreas Huber, Sascha Reger, Lukas Niedermann, Niklas Walter, Julian Breymaier und Tobias Schmidt; dahinter stehen (v.l.) Laura Kun, die Schuldirektoren Max Weber und Jochen Münz sowie die Lehrer Dimitri Sertel und Ernst Müll SZ- kurt efinger

„Wie finde ich den für mich geeigneten Beruf?“ lautet die wohl bedeutendste Frage eines Schülers in der zweiten Phase der Sekundarstufe. Der Praxiszug der Längenfeldschule ist bei der Berufswegeplanung eine von vielen Möglichkeiten, die passende Antwort zu finden.

Neun Schüler der Klasse 9a verbrachten 14 Wochen lang jeweils den Montagnachmittag im Bereich Holztechnik der Abteilung Elektro, Bau, Holz der Gewerblichen Schule. Hier erschloss ihnen der Technische Lehrer Ernst Müller das Lernfeld „Zusammengesetzte Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen herstellen“. Eine bequeme Ruhebank für die Eingangshalle der Längenfeldschule sollte am Ende dabei herauskommen und tat dies auch. Zuerst aber hieß es, nach einem vorgegebenen Plan aufzureißen, zu zeichnen und die benötigten Teile anzufertigen. Wie das bei den für die Sitzauflage benötigten Latten geht, hatten Julian Breymaier, Andreas Huber, Laura Kun, Lukas Niedermann, Sascha Reger, Tobias Schmidt, Christoph Springer, Niklas Walter und Jannik Wekenmann schnell heraus. Etwas schwieriger zu bewältigen war sicher die körpergerechte Linienführung des Unterbaus aus OSB-Platten. Das gelungene Werk präsentierten die Schüler am Donnerstag gemeinsam mit den Schulleitern Jochen Münz und Max Weber sowie den Lehrern Ernst Müller und Dimitri Sertel. In der Abteilung Metall haben sie beim Schneiden, Biegen und Nieten ebenfalls schon ihre Erfahrung gemacht.

(Schwäbische Zeitung, 24.06.2016)