26.06.2016 | Schüler der Ehinger Längenfeldschule erkunden die Berufswelt

34 Achtklässler sammeln Erfahrungen für die Beruforientierung in Betrieben, Firmen und Behörden

(Foto: pr)

Die Längenfeldschüler haben sich verschiedene Ausbildungsberufe angeschaut.

In den vergangenen beiden Wochen waren 34 Achtklässler der Längenfeldschule in 48 verschiedenen Betrieben, Firmen und Behörden in Ehingen und Umgebung unterwegs. Ziel des Praktikums sollte es sein, in zwei möglichst unterschiedlichen Ausbildungsberufen eine Woche lang die eigenen Fähigkeiten und Vorlieben herauszufinden.

Während Franz ein neues „Mainboard“ für den zu reparierenden Computer sucht und Sascha neue Leitungen verlegt, darf Lilia bereits kurze Telefonate mit Kunden führen und Luan zur Installation und Reparatur von Elektrogeräten zu Kunden mitgehen.

Ob typische Büroarbeiten eines Kaufmannes im Groß- und Außenhandel oder knifflige Aufgaben eines technisch versierten Berufsbildes, für jeden der Schüler war in diesen zwei Wochen eine Sache neu: Acht Stunden täglich arbeiten, die Mittagspause mit neuen „Kollegen“ verbringen und abends, von den neuen Erfahrungen geschafft, ins Bett fallen.

Auffallend war wiederum die hohe Bereitschaft der Betriebe, Praktikanten ihre Ausbildungsberufe ein Stück näher zu bringen. Angefangen von kleinen Läden im Ehinger Stadtzentrum, über das Rathaus und die Kindergärten in und um Ehingen, bis hin zu den namhaften Firmen wie Liebherr sowie den Bildungspartnern der Längenfeldschule die Firma Tries, das Lackierzentrum Ott und Möbel Borst, beteiligten sich diese Unternehmen aktiv an der Berufsorientierung. Die meisten Schüler hatten sogar die Chance, jeden Tag in eine andere Abteilung „hineinzuschnuppern“.

So sammelte Tobias als einer von ihnen nicht nur im Außendienst des Agrarhandels Allgaier neue Erfahrungen, sondern lernte auch die Aufgabenbereiche der Buchhaltung kennen.

Betreut wurden die Achtklässler von ihren Klassenlehrern Diana Menkhaus und Rainer Fischer. An je einem Vormittag begleitet Schulleiter Max Weber seine Kollegen in die Betriebe, um sich jeweils selbst ein konkretes Bild vor Ort zu verschaffen.

(Schwäbische Zeitung, 25.06.2016)