17.05.2016 | Schüler lernen Lackiererei kennen

Längenfeld-Schüler dürfen im Lackierzentrum Ott selbst zwei Tischplatten gestalten

Die Achtklässler präsentieren stolz die neu lackierten Tischplatten, die künftig im Foyer der Schule stehen werden. (Foto: Schule )

Elf Achtklässler der Längenfeldschule haben spannende Praxistage im Lackierzentrum Ott verbracht, um den Beruf des Autolackierers kennenzulernen. Die dabei entstandenen Tischplatten stehen nun in der Schule.

„Ich finde unser Ergebnis echt richtig gut“, sagt Max, Schüler der Klasse 8b der Längenfeldschule, zu den zwei neuen selbst lackierten Tischplatten, auf denen eigens ausgesuchte Motive zu sehen sind. Im Rahmen der Bildungspartnerschaft mit dem Lackierzentrum Ott durften elf Schüler durch ihre eigene praktische Arbeit den Beruf des Fahrzeuglackierers kennen lernen.

Theorie kommt vor der Praxis

Um dieses Projekt zu verwirklichen, kamen Oliver Trowitzsch (Geschäftsführer) und Erduan Idici (Lackiermeister) an einem Nachmittag an die Längenfeldschule, um gemeinsam mit den Schülern theoretisch einen Auftrag für die Lackierung einer Platte mit Vorder- und Rückseite zu berechnen. Hier lernten die Schüler Schritt für Schritt, wie ein Auftrag entwickelt und umgesetzt, sowie die Materialien und Leistungen berechnet werden. „Es waren auch echt knifflige Aufgaben dabei, aber genau das hat mir richtig Spaß gemacht“, so Luan.

Danach wurde die Gruppe in zwei Kleingruppen aufgeteilt. Für jede Gruppe waren zwei Nachmittage im Lackierzentrum Ott eingeplant. Die Tischplatten wurden mehrmals geschliffen, gefüllert, vielfach lackiert und mit dem Layout beklebt. Angeleitet und betreut wurde die praktische Arbeit von Oliver Trowitzsch und Erduan Idici, die den Schülern die Vorzüge des Handwerks näher brachten.

Schüler präsentieren ihre Ergebnisse

Das Projekt wurde durch eine Präsentation der Schüler abgerundet. Diese wurde den anderen Klassenkameraden, den Klassenlehrern und Fachlehrern, Vertretern der Firma Ott, sowie dem Schulleiter Max Weber vorgestellt. Nun können sich auch die anderen Schüler an den Tischen im Aufenthaltsraum des Foyers freuen, die sehr gut in das Gesamtkonzept passen.

„Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr“, sagen die Berufseinstiegsbegleiterinnen Christine Ziegler und Isa Roy von der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialen Integration, die dieses Projekt mit dem Lackierzentrum von schulischer Seite aus begleitet haben.

(Südwest Presse, 14.05.2016)