25.11.2015 | Longboards in der Schule gebaut

Die erste Testfahrt haben die zehn Longboards der Klassen 9a und 9b an der Längenfeldschule in Ehingen bereits hinter sich. Die selbst gebauten Sportgeräte sollen nun allen Schülern zugute kommen.

Ohne Theorie ging auch das Bauen von Longboards an der Längenfeldschule nicht. „Am Anfang stand ein Referat", sagte gestern Techniklehrer Matthias Sydow im Werkraum der Schule. Der Theorie folgte die Praxis: Dank einer Förderung von 900 Euro aus dem Topf der gemeinsamen Aktion Bildung stärken von Raiffeisenbank und SÜDWEST PRESSE konnten die 16 Schüler bald an den praktischen Teil gehen. Die Jugendlichen erstellten Schablonen, sägten Holz zu, bogen die Boards auf der Papierpresse, montierten die Rollen, brachten das Griptape auf und bemalten oder beklebten die Boards. Für Motive machten sich die Schüler im Internet oder bei Internetsuchdiensten schlau. Laura beklebte die Unterseite des Boards mit Fotos von Städten wie Paris und London oder von Kontinenten wie Australien. „Da möchte ich mal hin“, meinte die Schülerin dazu. Petra hatte eine Figur aus einem mexikanischen Comic aufgemalt und Süeda wählte ein Motiv aus der US-Serie Teen Wolf. Eine Schutzschicht mit Klarlack soll die Boards noch möglichst lange ansehnlich bleiben lassen. „Die Longboards werden dann in der in der Mittagsbetreuung und dem Sportunterricht eingesetzt“, erklärte Schulleiter Max Weber. Da man mit den Boards nicht einfach auf dem Schulhof durch die Schülergruppen hindurch kurven kann, wird für die Benutzung noch ein Areal festgelegt. Außerdem werden Helm, Ellenbogen-, Knie- und Handgelenkschutz bei der Benutzung Pflicht. Mit den Boards eröffnet sich für die Schüler der Längenfeldschule eine weitere attraktive Bewegungsmöglichkeit.

(Südwest Presse, 25.11.2015)